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Tierische Naturfasern

Bei diesen Fasern füllt sich unser Herz mit Wärme. In traditionellen Verfahren gewonnen, sind sie vor allem aus unseren Strick-Styles nicht mehr wegzudenken. Erfahre mehr über die verschiedenen Arten und die richtige Pflege.

Wolle

Lieben wir vor allem in den kalten Jahreszeiten für ihre wärmenden Eigenschaften. Als nachwachsender Rohstoff ist sie langlebig und wird stylisch in unterschiedliche Styles eingearbeitet.


Eigenschaften:

  • Wärmt und isoliert, ohne für Wärmestau zu sorgen
  • Ist elastisch, formbeständig und knitterarm
  • Hat trotz des trockenen Griffs eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme
  • Verformbar, hautsympathisch und schmutzabweisend
  • Kann verfilzen

Alpaka

Gehört zu der Familie der Edelhaare und wird auf Grund des Lebensraums der Tiere wie Wolle gerne für wärmende Kleidungsstücke genutzt.

Eigenschaften:

  • Die feine Unterwolle der Tiere wird auf Grund ihrer Wärmefähigkeit und Beschaffenheit verwendet
  • Hierbei werden die Alpakas nur alle zwei Jahre geschoren
  • Im Farbspektrum des Fells sind rund 20 Schattierungen vorhanden
  • Die Wolle ist elastisch und relativ leicht
  • Wird gerne rein oder auch in Mischung mit anderen Wollarten verarbeitet

Kamel

Als eher exotisch empfunden, steht diese Naturfaser den eher edlen Wollsorten wie Merino oder Cashmere in nichts nach, da das Unterhaar der Tiere fast genauso fein ist.

Eigenschaften:

  • Für Bekleidung wird das Haar vom zweihöckerigen Kamel verwendet, da seine Wolle weich und fein ist
  • Da das Tier im Frühjahr von alleine bis zu 10kg seiner Wolle verliert, ist keine Scherung erforderlich
  • Das Haar hat eine gute Wärmefähigkeit, einen schönen Glanz und eine geringe Knitterneigung

Cashmere

Bekannt als eine der hochwertigsten Wollarten, überzeugt sie mit edler Optik und Exklusivität. Dabei wird die Faser hauptsächlich für Styles verwendet, die uns im Winter wärmen sollen.

Eigenschaften:

  • Hochwertige Wolle, die durch das Auskämmen oder Auszupfen des Flaumhaars der Kaschmirziege gewonnen wird
  • Die feinen Haare machen die Wolle weich und leicht
  • Die Wolle ist nicht knitteranfällig und weist einen schönen Glanz auf
  • Pro Tier werden lediglich 125-300g Flaumhaar gewonnen, was das Material sehr kostbar macht

Mohair

Gewonnen aus dem Haar der Angoraziege zählt sie zu den leichtesten Textilfasern überhaupt und kann durch Beimischung von Seide noch hochwertiger gemacht werden.

Eigenschaften:

  • Ist die langhaarige und feinflauschige Wolle der Angora-Ziege
  • Die Haare sind angenehm leicht und warm
  • Wird hauptsächlich für edle Pullover und Schals verwendet
  • Zudem besitzt die Wolle einen schönen Glanz und sie lässt sich gut einfärben

Pflegehinweise:

Hochwertige Garne (Alpaka, Merino, Schurwolle) können bei Falten und/oder Gerüchen über Nacht in einem feuchten Raum (Bad) aufbewahrt werden und es wirkt der Selbstreinigungseffekt

Fettflecken gilt es zeitnah zu beheben, indem man z.B. Talkumpuder darauf streut, einwirken lässt – ohne zu reiben – und im Anschluss mit einer weichen Bürste entfernt

Bei hartnäckigeren Flecken ist der Einsatz einer Waschmaschine und eines Wollwaschmittels erforderlich

Wollwaschmittel sind zu empfehlen, damit das enthaltene Fett dem Garn nicht entzogen wird. Ohne dem Fett geht die Luft in den Fasern verloren und fördert somit das Verfilzen der Kleidungsstücke, da sich die Fasern untereinander verhaken

Weiterhin sind Bleiche, Weichspüler (verursacht Verlust der Spannkraft) und heißen Wasser zur Pflege nicht geeignet

Für die Langlebigkeit der Farben ist ein Schuss Essig zu empfehlen

Ein Wollwaschgang ist der Handwäsche vorzuziehen, da man hierbei zum Reiben neigt und dies nicht gut für die Fasern ist

Es ist zu empfehlen die Kleidung immer auf links zu waschen, um Reibung an der Oberfläche zu vermeiden

Abkürzungen

HR  Rinderhaar 

HZ  Ziegenhaar 

SE  Seide    

ST  Tussahseide 

WA  Angora    

WK  Kamel    

WL  Lama    

WM  Mohair    

WN  Kaninchen 

WO  Wolle (Schafswolle)   

WP  Alpaka   

WS  Kaschmir   

WV  Schurwolle   

WY  YAK